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Die Fibuintegration (Datenübernahme der Fibudaten) erfolgt für vollständige Buchungsmonate in dem im Baum ausgewählten Buchungsjahr. Bereits übernommene Buchungsperioden können wieder zurückgesetzt werden. Dabei werden eventuell vorhandene Umlagesätze, Kalkulationen sowie automatisch erzeugte Datensätze der kalkulatorischen Buchungen (bspw. Korrekturbuchungen) für diesen Zeitraum gelöscht.
In der Schnittstelle können Buchungen als für die Kostenrechnung nicht relevant gekennzeichnet werden. Diese Buchungen werden nicht übernommen. Im Protokoll erscheint ein Hinweis mit der Anzahl ignorierter Buchungen.

Neben den Fibu-Daten werden auch Vollkräfte übernommen sofern die Schnittstelle hierfür vorbereitet wurde. Vollkräfte werden üblicherweise Dienstarten zugeordnet. In der klx wird jeweils das erste einer Dienstart zugeordnete Konto verwendet. Dabei werden Musterkonten bevorzugt. Das 2. Sortierkriterium ist die Kontonummer selbst.

Kostenträgereinzelkosten

Innerhalb der Fibuintegration erfolgt bereits der Import der Kostenträgereinzelkosten, also der Kosten (bzw. Erlöse) mit Patientenbezug. Diese werden in einer separaten Datenbanktabelle bereitgestellt. An dieser Stelle wird keine Änderung des Datums oder der Kostenstelle vorgenommen. Die Veränderung der Attribute bspw. zur abteilungsgerechten Erlösaufteilung von Verlegungsfällen erfolgt erst im Rahmen der späteren Kalkulation.

Hinweis: Wenn zwischen der Fibuintegration und dem Kalkulationslauf zu viel Zeit liegt, können sich Fallattribute geändert haben (bspw. Umwandlung von stationär in ambulant), so dass schwer nachvollziehbare Effekte eintreten können.

Folgende Datenquellen werden verwendet:

  • Finanzbuchhaltung: Es werden alle fallbezogenen Buchungen der im Zeitraum entlassenen Patienten auf den GuV-Konten ohne Steuerzeichen betrachtet.
  • Fakturierungsmodul: Es werden die fakturierten Beträge der im Zeitraum entlassenen Patienten berücksichtigt. Dabei werden nur Konten mit dem Steuerzeichen ‚fakt*‘ betrachtet.
  • DRG: Falls es Konten mit dem Steuerzeichen ‚*drg*‘ gibt, werden die DRG-Erlöse aus dem DRG-Modul ermittelt. Hierbei wird der Fallwert ohne Ausgleiche (FW) zugrunde gelegt. Berücksichtigt werden die im Zeitraum entlassenen Patienten. Die Ausgabe erfolgt für das erste Konto mit entsprechendem Steuerzeichen.
    Achtung: Es ist sicher zu stellen, dass Preise für die Tarifart FW für den gewünschten Zeitraum hinterlegt sind.
  • Zusatzentgelte: Falls es Konten mit dem Steuerzeichen ‚*ze*‘ gibt, werden die Erlöse aus dem Modul Zusatzentgelte übernommen. Berücksichtigt werden die im Zeitraum entlassenen Patienten. Die Ausgabe erfolgt für das erste Konto mit entsprechendem Steuerzeichen.
  • Vor- und Nachstationäre Entgelte: Falls es Konten mit dem Steuerzeichen ’nachstat‘, ‚vorstat‘ oder ‚vunstat‘ gibt, werden die Erlöse aus dem Modul Vor- und Nachstationär übernommen. Berücksichtigt werden die im Zeitraum entlassenen Patienten. Die Ausgabe erfolgt für das erste Konto mit entsprechendem Steuerzeichen.
  • Wahlleistungen: Falls es Konten mit dem Steuerzeichen ‚*wahl‘ gibt, werden die Erlöse aus dem Modul Wahlleistungn übernommen. Berücksichtigt werden die im Zeitraum entlassenen Patienten. Die Ausgabe erfolgt für das erste Konto mit entsprechendem Steuerzeichen.
  • Materialwirtschaft: Hier werden wahlweise alle patientenbezogenenen Materialverbräuche per Konto und Datum berücksichtigt. Siehe auch unter OP-Material.
  • OP-Material: Aus diesem Modul können Implantate und sonstige OP-Materialien als Einzelkosten verwendet werden. Die Implantate werden für das Konto mit Steuerkennzeichen ‚implantat‘ und die OP-Materialien für das Konto mit dem Steuerkennzeichen ‚op‘ ausgegeben. In der Konfiguration kann eine Vorrangsregelung zwischen Materialwirtschaft und OP-Material eingestellt werden. So kann bspw. sichergestellt werden, dass die Beträge für OP-Material nicht bereits aus dem Materialwirtschaftsmodul ermittelt wurden.
  • unechte Kostenträgergemeinkosten: Dies sind Kosten, die theoretisch als Einzelkosten erfasst werden könnten, aber i.d.R. wegen des hohen Aufwands als Block gebucht werden. Solche Kosten können innerhalb des reporter-Importlaufs patientenbezogen bereitgestellt/ermittelt werden (Rücksprache mit KIMdata erforderlich). Während der Fibuintegration werden sie dann als Kostenträgereinzelkosten übernommen.

Die Herkunft bzw. Quelle der Einzelkosten wird in der Datenbank dokumentiert und kann in den Kalkulationsanalysen in den Ergebnissen dargestellt werden.

externe Buchungen

Im Modul externe Buchungen können bspw. durch den Importlauf Buchungssätze aus anderen Datenquellen bereitgestellt werden. Das können bspw. kalk. Buchungen aus einem Controlling-Modul sein oder die kontenmäßige Verbuchung von Überstunden sein. Vorhandene externe Buchungen werden im Rahmen der Fibuintegration übernommen.
Im Buchungstext wird der Hinweis ‚ext. Buchung:‘ vorangestellt. Die Buchungen werden durch Zurücksetzen der Fibuintegration automatisch entfernt.

Modussteuerung

Die Fibuintegration kann in verschiedenen Modi erfolgen. Ist der Modus ‚keine Ausführung‘ ausgewählt erfolgt keine neuerliche Fibuintegration. Die Daten sind sozusagen eingefroren. Bei der adhoc-Ausführung werden die Daten sofort übernommen. Der Modus ‚beim nächsten Importlauf‘ veranlasst die Datenintegration während des nächsten Importlaufs. Entsprechend kann mit dem Modus ‚bei jedem Importlauf‘ eine automatische Aktualisierung der Daten bei jedem Importlauf erreicht werden, sobald relevante Daten geändert wurden. Die Einstellung für zukünftige Läufe sind in den Spalten mit blauer Schrift zu sehen.

Die Datenübernahmen werden je Buchungsperiode mit Datum der Übernahme und Saldo protokolliert. Dies erfolgt mit direktem Bezug zur Datenübernahme, so dass sie im Ordner Protokolle nicht gelöscht werden können.
In einem separaten Dialog können die relevanten Protokolleinträge angezeigt werden. Beim Zurücksetzen der Datenübernahme werden auch die Protokolleinträge automatisch entfernt.
Die wichtigsten Daten werden in der Maske angezeigt.

Monatsliste:
In dem Listenfeld sind bereits übernommene Monate an dem vorhandenen Übernahmedatum zu erkennen. Neben dem Datum wird der Übernahmesaldo und der Fehlersaldo angezeigt. Weitere Informationen zur erfolgten Übernahme sind dem Protokoll zu entnehmen.
Weiter wird der Modus und die KoKo für zukünftige Fibuintegrationen angezeigt.
In den letzten beiden Spalten wird angezeigt ob für diese Fibuintegration relevante Daten geändert wurden. Ein Achtung-Symbol erscheint, wenn seit der letzten Fibuintegration Bewegungsdaten, ein Zahnrad-Sympol erscheint, wenn relevante Stammdaten verändert wurden. Der Modus „bei jedem Importlauf“ wird nur ausgeführt, wenn eines dieser Symbole erscheint.
In dem Listenfeld besteht erweiterte Mehrfachauswahl. Es gibt keine Sortiermöglichkeiten.

Toolbar:
Neu: Ruft den zur Maske gehörenden Bearbeitungsdialog zur Definition noch nicht angelegter Monate auf.
Die Funktion ist verfügbar, wenn ausschließlich noch nicht angelegte Monate markiert werden (Mehrfachauswahl möglich!).
Alternativer Aufruf per Kontextmenü in der Liste bzw. [Einfg].

 Ändern: Anzeigen bzw. Ändern eines vorhandenen Satzes in dem zur Maske gehörenden Bearbeitungsdialog. Die Funktion ist verfügbar, wenn genau ein Eintrag selektiert wurde.
Alternativer Aufruf per Kontextmenü in der Liste bzw. Doppelklick oder [Enter].

 Löschen: Bereits übernommene Monate werden mit dieser Funktion zurückgesetzt. Dabei werden auch Korrekturbuchungen, ggf. vorhandene Umlagesätze, Kalkulationen und die dazu gehörenden Protokolleinträge gelöscht.
Nur wenn ausschließlich bereits übernommene Monate selektiert werden ist diese Funktion ausführbar.
Alternativer Aufruf per Kontextmenü in der Liste bzw. [Entf].

 Daten aktualisieren. Die Daten können durch Aktionen in anderen Masken oder durch andere Anwender zwischenzeitlich veraltet sein. Alternativer Aufruf per Kontextmenü in der Liste bzw. [F5].

 Ansicht kopieren: Kopiert die selektierten Datensätze in die Zwischenablage. Ist kein Satz selektiert, werden alle Datensätze kopiert.
Alternativer Aufruf per Kontextmenü in der Liste bzw. [Strg]+[C].

 Protokoll: Anzeige der zu dem Monat gehörenden Protokollsätze in einem separaten Anzeigedialog.

Die Funktion steht nur zur Ausführung bereit, wenn genau ein bereits übernommener Monat markiert wird. Die Protokollsätze sind auch im „normalen“ Protokoll zu sehen; Dort sind sie mit blauer Schrift hervorgehoben.
Alternativer Aufruf per Kontextmenü in der Liste bzw. [F12].

 Maske schließen.
Alternativer Aufruf per [Strg]+[F4].